Archiv für den Monat: Juni 2011

22. Juni 2011

[enthüllung]

in der kunst ist die aussage die verpackung

spruch von zennn beim analysieren von kunst.

22. Juni 2011

[gewartet & gelebt]

leben sie noch oder warten sie schon?

denkt tiln rom vor der schlange am pfandrücknahmeautomaten.
‚ausgerechnet du, der forsche tiln rom!‘, denkt zennn zurück, der immer weiß, was andere denken, aber nicht wo sie stehen. ‚ich bitte dich! wo stellst du dich lange an?‘
‚jeder hat seine schwächen!’ ist der gedanke, den der angedachte zurücksendet. wie? per telepatie!

21. Juni 2011

[falsch falsch richtig falsch]

am falschen ort zur falschen zeit kann man nicht sein
am richtigen ort zur falschen zeit kann man auch nicht sein
und am falschen ort zur richtigen geht auch nicht!

‚es bleibt nur übrig, was alle tun, die ans schicksal glauben‘ kritzelt zennn unter den spruch, der ihn so oft belastet hat.

21. Juni 2011

[völlig unnötige kritik in der not]

Bild: Unnötiges Versagen

wirtschaftsexperten gehen nur bei sich selbst von nötigem versagen aus. sie kennen ihr system.
„mehr…“ ist hier das schlüsselwort.
manchmal scheinen führende wirtschaftsexperten nicht unnötig sondern völlig unnötig.

21. Juni 2011

[gespräch mit selbstlosem neid]

der neid wird dir sagen, was dir der neid lassen muß.
das läßt er sich nicht nehmen.

zennn schüttelt den kopf über tiln rom und denkt:
‚was er nicht kann: er kann es nicht sein lassen –
das ist die große kunst!’

21. Juni 2011

[zu kurz, zu spät & unbeliebt]

wer zu kurz kommt, kam auch meist zu spät.
und wer zu spät kommt, macht sich unbeliebt.

„das ist schon wahr“, sagt tiln rom, „aber noch wahrer ist:“

wer zu kurz kommt, macht sich unbeliebt.
es sei denn, er behält es für sich.

„was?“ „was er nicht bekommen hat!“