26. Dezember 2015

Goldrichtig

Paris: Den Parisern fehlen noch immer die Worte | ZEIT ONLINE: „Als entscheidendes Problem der französischen Gesellschaft sieht Mennour die Endogamie, jene Heiratsordnung, bei der die Eheschließung innerhalb derselben sozialen Gruppe, Schicht und Glaubensgemeinschaft stattfindet. Die endogame Heiratspraxis sei vorwiegend ein Problem der Einwanderer, sie betreffe aber letztlich alle Schichten der Gesellschaft: ‚Es gibt keine soziale Beweglichkeit in diesem Land.‘ Und der Galerist gibt gleich noch ein goldrichtiges Statement ab: ‚Die zwei großen Probleme der französischen Gesellschaft sind Antisemitismus und Islamophobie. Und sie werden stärker werden.'“

Goldrichtig für Frankreich – bei uns gibt’s keinen anti- anti- Anti- Anti – na! Das Wort will nicht raus!

Ich kann’s nicht mehr hören, sagen die einen, denn sie hören’s so oft – sogar die innere Stimme bellt’s.
Die andern sagen’s nicht oft genug.
Wieder andere sagen’s gar nicht mehr, weil sie’s gar nicht oft genug sagen könnten.

Nicht nur den Parisern fehlen Worte.

Fehlen Worte, wenn’s die Sprache verschlägt? Oder gehen Worte fehl bei viel Beredsamkeit?
Bei so viel deutscher Beredsamkeit zum Thema Anti Ju Israel, fehlt einem, selbst wenn man beredsam ist, oft die politisch/privat/persönlich korrekte Sprache – und die andere geht auch fehl!

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