Archiv für den Monat: Januar 2016

21. Januar 2016

Aufforderung zu Fallen und Stricken

Terrorverdacht: Polizei befragt Zehnjährigen wegen Schreibfehler – SPIEGEL ONLINE: „Ein zehn Jahre alter muslimischer Junge aus der englischen Grafschaft Lancashire ist von der Polizei befragt worden, weil er in einem Schulaufsatz schrieb, er lebe in einem „Terroristenhaus“. […] Die Lehrer hätten das nicht als Schreibfehler erkannt und den Jungen daher den geltenden Anti-Terror-Gesetzen zufolge der Polizei gemeldet. Der Counter-Terrorism and Security Act 2015 fordert Lehrer auf, Verdächtiges zu melden.“

Sehr verdächtig.
Das wirft heute schon wieder Fragen auf, (auch wenn der Fall tatsächlich aus dem letzten Jahr ist) – das gilt nicht nur für die von der Insel:
1. Wie könnten ungültige im Gegensatz zu gültigen Anti-Terror-Gesetzen aussehen und wie könnten sie uns helfen? (Möglichkeitsform beachten)
2. Kann es sich überhaupt um einen Schreibfehler handeln, wenn irgendwo das Wort Terror geschrieben steht – an einer Wand, in einem Artikel, im Kopf? (Unmöglichkeitsform)
3. Wie können wir dennoch Irrtümer vermeiden, wenn wir uns einmal selbst verstolpern, und wenn freudsche Verschreiber einfach nicht die Wahrheit sagen wollen? (Unmöglichkeitsform)

Wir müssen vorsichtiger werden.
Wir müssen uns gegenseitig mehr beachten! Wir müssen einander auf die Finger schauen. Wir müssen genau hinhören und die Ohren spitzen, und wenn die Gesetzeslage es endlich einmal zulassen wird: melden!
Wir müssen auch lernen bei vermeintlichen Freunden aufzupassen, bei unbekannten Bekannten, Zuhause bei den Geschwisterchen und bei Papa und Mama, und Oma und Opa, die kennens vielleicht noch.

Netz auswerfen

(Via Snalegave.)

… Ja richtig: wer flüstert, lügt und wer lügt, zündet auch Häuser an, und wer Häuser anzündet, muß beschattet werden, und wo Schatten ist, ist vielleicht ein Revolver, und wo Wolken sind, gibt’s vielleicht Regen und der löscht dann vielleicht die angezündeten Häuser. (Paulchen Panther, Der rosarote Geheimagent, 1964)
Was hatten die vor 50 Jahren noch Spaß an solchen Geschichten?

21. Januar 2016

Kulturschock kultiviert

Frikadellen-Krieg in Dänemark: Schweinefleisch-Pflicht gegen Islamisierung – DIE WELT: „… In kaum einem Land wird so viel Schweinefleisch verspeist. Durch die Einwanderung von Muslimen mit ihren Islam-Regeln sehen Bürger ihre Esskultur bedroht. Und handeln.“

Die reden nicht nur, die tun was, und handeln endlich! Kein blinder Aktionismus, nix Unüberlegtes. Sie kultivieren den Kulturschock. Der trifft alle Bertroffenen, auch die ganz ohne Kultur [die anderen].
Schweinefleisch-Konsum kann abschreckender als Stacheldrahtzaun sein, er ist eine Barriere. Das weiß nicht nur ein neuer

Mix von Kulturen und Rassen, eine Welt aus Radfahrern und Vegetariern, die nur noch auf erneuerbare Energien setzen …“

Die mit »ihren Islamregeln« werden uns unseren Eßkultus nicht versauen.
Das Schwein muß damit bis an sein Ende leben: es ist europäischer Kulturschockträger:

Pig heads dumped outside Muslim school.